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“Prozession der Moderne“-Reader für Grundschul-kinder

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Vorbereitend nehmen die Kinder in beiden Städten an Workshops mit Tanz, Musik, Objektbau und Video teil. Am Freitag den 26. Juli kommen an beiden Orten die Kinder zusammen und umkreisen die ehrwürdigen Architekturen mit ihrer „Prozession“. Dadurch öffnet sich ihr Blick auf die eigene Zukunft und fokussiert auf die Frage: Wie wollen wir unsere Welt gestalten? Spielerisch verstehen sie, dass sie Teil der Gesellschaft sind und eine Verantwortung für ihre Zukunft tragen. Das Projekt thematisiert mit den Grundelementen der Bauhaus-Pädagogik eine Verbindung zu den aktuellen „Fridays f Future“-Demonstrationen, denn beide stellen die auf die Zukunft gerichtete Frage, wie wir leben wollen.

Die in den Workshops gebauten Objekte, Transparente und Kostümteile tragen die Kinder während des Umzuges wie in einer Demonstration. Mit einer gemeinsam entwickelten Bewegungs- Choreografie und mit selbstgebastelten Percussion-Instrumenten und Gesang ziehen sie als bunter Umzug um die beiden Gebäude. Während der Performance filmt ein Kamerateam und ein paar Kinder mit Smartphones. Die Drohnenaufnahmen zeigen das Gesamtbild der Prozession der Kinder und der Architektur von oben.

An den Workshops und den beiden Prozessionen werden rund 120 Kinder teilnehmen. Die Videoclips der Kinder und die beim Umzug entstehenden Aufnahmen sind Teil des Kunstvideos, dass im Herbst an unterschiedlichen Orten im urbanen Raum beider Städte gezeigt und so für alle Bürger sichtbar wird.

Beteiligte Künstler*innen:

Tanz und Bewegung: Malin Harff und Ivan Strelkin, Choreografen

Musik und Bewegung: Francesca Best, Musikerin und Tänzerin, Katharina Reissdorf, Studentin Objekt- und Kostümbau: Pia Janssen, Künstlerin und Carlotta Lösch-Will, Studentin

Film und Video: Sophie de Langloy, Dokumentarfilmerin und BPJ, Künstler

Kooperationspartner:

„100 jahre bauhaus im westen“, LVR-Industriemuseum im Peter-Behrens-Bau, kitev – Kultur im Turm e.V., Ruhr-Universität Bochum, Awo Oberhausen, Awo Bochum.

Förderer:

LVR, LWL, LVR-Industriemuseum, PwC-Stiftung, NRW Kultursekretariat Wuppertal, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF), ein Projekt der ecce GmbH, Stadt Oberhausen, Stadt Bochum, Rheinischer Verein für Denkmalpflege.