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CORONA UND DU – WIR UND CORONA: Kinderdorf-Kinder geben der Stadt ihre Stimme

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Wir wollten von den Kindern wissen, wie sie sich fühlen, was die Beschränkungen durch das Virus mit ihnen gemacht haben. Ihre Gedanken, Gefühle, Träume, Sorgen und Meinungen über Corona werden die Grund­lage in dem Theater- und Musikprojekt, das am 10. Oktober im Ratssaal in Bensberg aufgeführt werden wird. Dafür werden die Zitate verschriftlicht und später von Schauspielerinnen und Schauspielern gelesen und mit Musik verknüpft. Rückschlüsse auf den Zitatgeber sind so nicht möglich. Aber es entsteht ein umfangreiches Stimmungsbild, das hinterher auch als Dokumentation für die Nachwelt erhalten bleibt.

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„Wie fühlst Du Dich?“, „Macht Dir die Veränderung im alltäglichen Leben Angst?“ „Oder hast Du endlich mal Zeit, Dinge zu machen, zu denen Du sonst nicht kommst?“ „Was machst Du in den Sommerferien?“ „Und nach den Sommerferien? Wird dann alles wieder so sein wie vor Corona?“, „Fragst Du Dich, wie Corona Deine Zukunft verändert?“. Das sind nur einige von vielen Fragen, die wir den Jugendlichen stellten. „Die Jugendlichen sind  besonders betroffen von der Corona-Krise, denn es geht um ihre Zukunft. In der Erwachsenenwelt ist davon wenig zu hören. Das wollen wir mit dem Projekt ändern und zumindest den Jugendlichen in der Stadt ein Forum bieten“, sagt Lena Hüpgens vom Stimme-der-Stadt-Team, das im Kinderdorf auf Stimmenfang ging.

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Und die Kinder fanden die Aktion klasse. Alle, von der kleinen Rosalie bis hin zum großen coolen Timo kamen irgendwann am Stand vorbei, der mitten im Kinderdorf am Sr. Consolata-Platz aufgebaut worden war. Fast drei Stunden herrschte Andrang und hinterher waren Lena Hüpgens und Sabine Albert sehr zufrieden mit ihrer Stimmen-Ausbeute.

Wer wissen will, was die Bethanien-Kinder zu Protokoll gegeben haben, kann dies am 10. Oktober im Rathaus in Bensberg erfahren. Dort präsentieren Mythen der Moderne die transkribierten und von Schauspielerinnen und Schauspielern gesprochene Zitate im Rahmen einer  mehrstündigen Performance der Öffentlichkeit.

Text und Bilder: Daniela Fobbe-Klemm

Die „Stimme der Stadt“ wird gefördert von: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V., LVR - Landesverband Rheinland, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, NRW Stiftung, GLS Bank